EUR/USD und GBP/USD: Aufwärtstrend könnte an Fahrt verlieren

Die Kurse der US-Dollar-Gegenwährungen steigen weiter an, und insbesondere beim EUR/USD ist festzustellen, dass das Paar in die Richtung ausbrach, die von einer umgekehrten Kopf-Schulter-Chartformation erwartet wurde. Dadurch wurde der Euro bis zum Widerstand bei 1,09 gedrückt. Der jüngste Aufwärtstrend des Euro wurde weitgehend durch den Ausverkauf des Dollars und die aggressive Haltung der Europäischen Zentralbank (EZB) zur Bekämpfung der Inflation durch weitere Zinserhöhungen angetrieben. Es wird erwartet, dass die EZB bei ihrer nächsten Zinsentscheidung im Februar die Zinsen um 50 Basispunkte anheben wird. Von der Federal Reserve hingegen wird allgemein erwartet, dass sie ihren Zinserhöhungspfad verlangsamt, was auf einen weniger aggressiven Ansatz hindeutet. Die Märkte erwarten eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte auf der Fed-Sitzung am kommenden Mittwoch.

EUR/USD: Die Bullen könnten versuchen, das Paar bis auf 1,10 zu treiben, doch angesichts der Tatsache, dass der Euro sich nahe überkauften Niveaus befindet, könnte der nächste Anstieg vorerst auf 1,0970 begrenzt sein. Die Bären werden auf Kursausbrüche unter 1,0830 und 1,0730 achten, um den Euro zu verkaufen.

GBP/USD: Das Pfund hat den Bereich von 1,2450 getestet, aber da die wirtschaftlichen Aussichten in Großbritannien nicht allzu gut sind, bezweifeln wir, dass es noch viel mehr Aufwärtspotenzial gibt. Wir erwarten, dass das Paar in Richtung 1,23 – 1,2250 zurückfallen wird.

Aus fundamentaler Sicht werden Händler den PCE-Deflator für die USA am Freitag beobachten, der für eine gewisse Volatilität sorgen könnte.

 

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