Seltsames U.S. Arbeitsmarktbild begünstigt immer noch Fed Tapering

Der U.S. Dollar vergünstigte sich in einer ersten Reaktion auf den Fehlwurf der U.S. Arbeitsmarktdaten vom Freitag. Während ein starker Bericht im Vorfeld erwartet worden war, so stellte sich das Beschäftigungswachstum im September als das Schwächste in diesem Jahr heraus. Mit nur 194,000 neu geschaffenen Jobs im letzten Monat waren es letztendlich die niedrigere Arbeitslosenquote, die auf 4,8 Prozent fiel und das steigende Lohnwachstum, was den Greenback vor stärkeren Verlusten bewahrte. Die niedrigere Arbeitslosenquote kann jedoch dem Rückgang in der Gesamterwerbsanzahl geschuldet werden. Die durchschnittlichen Stundenlöhne verzeichneten den stärksten Anstieg seit April, was den Versuch der Unternehmen hervorhebt, Arbeitnehmer anzuziehen indem sie höhere Löhne anbieten.

Trotz des merkwürdigen Arbeitsmarktbildes, das Anzeichen von Schwäche und Überhitzung zugleich zeigt, wird erwartet, dass die Federal Reserve ihre Anleihekäufe wie geplant zurückfahren wird.

Das Britische Pfund konnte sich oberhalb von 1.36 stabilisieren da die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung durch die Bank von England im Dezember steigt. Jüngste Äußerungen von BoE-Beamten deuten darauf hin, dass sich der Markt auf eine „deutlich frühere“ Zinserhöhung als bisher angenommen einstellen sollte, um die Inflation einzudämmen.

GBP/USD: Gelingt es dem Cable über 1.3660 zu klettern, markieren wir höhere Ziele bei 1.3750 und 1.38. Auf der Unterseite würden wir auf ein erneutes Unterschreiten von 1.3540 warten um mit einem Test von 1.34 zu rechnen.

EUR/USD: Chancen könnten sich zugunsten der Bullen drehen, vorausgesetzt die 1.16-Hürde wird überwunden. Ein nachhaltiger Bruch oberhalb von 1.16 würde den Fokus in Richtung eines höheren Ziels bei 1.1670 richten, gefolgt von 1.1750. Bleibt die 1.16-Marke hingegen weiter ein Widerstand, so sehen wir eine tiefere Unterstützungszone zwischen 1.1430 und 1.14.

Diese Woche kommt die meiste Aufmerksamkeit dem September U.S. VPI Bericht am Mittwoch zu. Ein erhöhter Preisdruck könnte unterstreichen, dass die Drosselung der Fed unmittelbar bevorsteht.

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