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SVB-Zusammenbruch löst Risikoscheu aus

Willkommen zu einer neuen Handelswoche. Nach dem Zusammenbruch der Silicon Valley Bank in der vergangenen Woche sind die Renditen der US-Staatsanleihen und der Dollar abgestürzt. Der Markt befürchtet, dass erneut die Gefahr einer Ansteckung, einer Verschlechterung der Risikostimmung und einer breiteren Finanzkrise besteht. Das Finanzministerium erklärte jedoch, dass die Situation ganz anders sei als 2008. Wenn es den Behörden gelingt, die Ansteckungsgefahr einzudämmen, könnten die Renditen der Staatsanleihen und der Dollar Unterstützung finden. Es bleibt nun abzuwarten, ob der Zusammenbruch der SVB eine Kettenreaktion auslöst oder nicht.

Am Dienstag wird der US-Verbraucherpreisindex für Februar vor der Sitzung der Federal Reserve am 22. März veröffentlicht. Der Markt hatte zuvor auf eine Zinserhöhung um 50 Basispunkte getippt, hält nun aber einen Schritt um 25 Basispunkte für wahrscheinlicher. Sollten die morgigen Inflationsdaten besser ausfallen als vorhergesagt, könnte sich der jüngste Rückgang des Dollars als kurzlebig erweisen.

Am Donnerstag erwartet die Euro-Händler der nächste Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank. Es wird erwartet, dass die EZB die Zinsen in dieser Woche um 50 Basispunkte anhebt. Vor dem Hintergrund eines schwächeren US-Dollars drängt der EUR/USD-Kurs nach oben und richtet sein Augenmerk nun auf den Widerstand bei 1,08. Oberhalb von 1,0810 könnten wir einen Ansturm auf 1,09 erleben. Auf der anderen Seite bleibt der wichtige Unterstützungsbereich um 1,05 intakt.

 

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