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Weitere Gewinne im U.S. Dollar voraus?

Wir haben das letzte Quartal des Jahres begonnen und in Anlehnung an den letzten Monat, in dem die globalen Aktienmärkte ihre schlechteste Performance seit März 2020 verbuchten, könnte das vierte Quartal das unsicherste Umfeld in 2021 werden. Eine der Hauptsorgen am Markt ist die hohe Inflation und nachdem der PCE Index vom letzten Freitag höher als erwartet ausfiel, könnten die Erwartungen auf frühere Federal Reserve Zinsanhebungen steigen.

Diese Woche werden sich wieder einmal alle Augen auf den U.S. Arbeitsmarktbericht am Freitag richten. Ökonomen erwarten einen Jobzuwachs von 470.000 Stellen im September bei einem gestiegenen Lohnwachstum von 4,6 Prozent (Jahr) von zuvor 4,3 Prozent. Sollten diese Prognosen stimmen könnte sich der U.S. Dollar weiter verteuern. Ein wesentlich schlechteres Ergebnis könnte die Fed jedoch von ihrem weniger dovischen Pfad abbringen.

Bevor wir zum NFP Bericht am Freitag kommen, halten wir ein Auge auf das technische Bild.

EUR/USD

Auf kurzfristigen Zeitebenen achten wir auf die 1.1580-Unterstützung auf der Unter- und auf den 1.1620-Widerstand auf der Oberseite. Fällt der Euro unter 1.1580, so rechnen wir mit weiteren Verlusten in Richtung des nächsten Bärenziels bei 1.15. Klettert der Euro hingegen über 1.1620 hinaus, so könnte daraufhin ein Test von 1.1660 folgen.

GBP/USD: Verbleibt das Paar unterhalb von 1.36, so erwarten wir weitere Verluste Richtung 1.3350.

DAX: Der Rutsch vom Freitag unter die psychologisch wichtige 15000-Marke hat sich bisher als kurzlebig erwiesen. Solange der Index unterhalb von 15650 fluktuiert, favorisieren wir bärische Bewegungen mit einem nächsten tieferen Ziel bei 14900. Ein Bruch unter 14800 könnte hingegen ein noch stärkeres Verkaufssignal gen 14400 auslösen. Für einen bullischen Ausbruch auf der anderen Seite müssten wir Kurse über 15650 sehen.

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Der Inhalt des Beitrags spiegelt die persönliche Meinung des Autors wider. Dieser übernimmt für die Richtigkeit und Vollständigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus. Dieser Beitrag stellt keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar.

Copyright © 2021 MaiMarFX.

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Zwei wichtige Events vor Ostern

Vor dem Osterwochenende stehen noch zwei wichtige Events diese Woche an:

  • U.S. Präsident Joe Biden plant ein weiteres Hilfsprogramm zu enthüllen, welches Fördermittel für Infrastruktur-Investitionen enthalten soll. Biden wird seinen Plan laut offiziellen Vertretern des Weißen Hauses am Mittwoch in Pittsburgh vorstellen. Die Inflationserwartungen werden wohl in Folge der Verkündung weiter ansteigen.
  • Am Karfreitag steht dann zu guter Letzt noch der U.S. Arbeitsmarktbericht vom März an und Ökonomen erwarten einen kräftigen Jobzuwachs von 500.000 Stellen, was für weitere Dollar Gewinne sprechen würde. Während sich der Greenback somit im Vorfeld des Berichts am Freitag weiter verteuern könnte, so ist dennoch mit sinkender Volatilität zum Ende der Woche zu rechnen denn die meisten globalen Handelsplätze sind am Karfreitag geschlossen was zu illiquiden Bedingungen am Markt führt.

EUR/USD

Europa läuft in eine dritte Covid-Welle und die restriktiven Maßnahmen werden erweitert, somit ist aktuell mit keiner Stärke im Euro zu rechnen und das Paar wird wohl weiterhin unter Druck bleiben. Eurobullen, welche auf kurzfristige Rücksetzer lauern, werden auf Kursausbrüche oberhalb von 1.1830 Acht geben mit einem höheren Ziel bei rund 1.1870. Fällt der Euro hingegen unter 1.1730, so lägen tiefere Ziele bei 1.17 und 1.1630. Da sich die EU-Wirtschaft womöglich langsamer und weniger stark von der Pandemie erholen wird als andere Länder, so wird der Euro weiterhin schwächeln gegenüber anderen Währungen.

GBP/USD: Das Britische Pfund handelte zwar letzten Freitag höher gegenüber dem U.S. Dollar, jedoch könnten Bären die Kontrolle zurückgewinnen, sofern die Kurs Zone um 1.3880-1.39 nach oben ungebrochen bleibt. Die bullische Dynamik scheint aber in der letzten Zeit nachzulassen, daher könnten wir jetzt eine Phase der Konsolidierung zu sehen bekommen.

 

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